• Zahngold

    Zahngold

  • Zahngold

    Zahngold

  • Zahngold

    Zahngold

  • Zahngold

    Zahngold

  • Zahngold

    Zahngold

Unter Zahngold versteht man Edelmetall-Legierungen, die im Dentallabor entstehen und bei Zahnbehandlungen vom Zahnarzt eingesetzt werden. Die Legierungen bestehen in der Regel aus Gold, Silber, Platin und/oder Palladium, enthalten also sehr werthaltige Edelmetalle. Das Zahngold kann als Füllung (Inlay) oder als Ganzimplantat in Form von Kronen und Brücken eingesetzt werden.

In der Regel wird das Zahngold heute mit einer weißen Keramikschicht überzogen, damit die ästhetischen Anforderungen erfüllt werden. Die Zahngold-Implantate werden meistens gegossen, und zwar nach Gipsabdrücken oder Modellen. Ebenfalls können sie gefräst werden oder sie werden im Galvanogoldverfahren Schicht für Schicht aufgebaut.

Warum wird Zahngold so gerne eingesetzt?

Durch die Legierung der einzelnen Edelmetalle entsteht ein sehr hartes, unempfindliches Material, welches sogar mit Säuren kein Problem hat. Ein gut gearbeitetes Inlay, eine Brücke oder Krone aus Zahngold gilt als langlebigste Lösung in der Zahnbehandlung.

Mittlerweile gibt es aber auch wesentlich günstigere Implantate ohne Edelmetalle. Sie bestehen aus Vollkeramik bzw. Zirkon oder man setzt Titan oder eine Legierung aus Molybdän, Kobalt und Chrom ein.

Wie kommt man an Zahngold?

Vielfach lockern sich gerade Kronen jedoch nach einigen Jahren. Sie müssen dann wieder befestigt, meist aber entfernt werden. Wenn der Zahnarzt Brücken, Inlays oder Kronen entfernt, die aus Edelmetallen bestehen, ist er verpflichtet, diese dem Patienten auszuhändigen. Er kann das Zahngold dann zu Geld machen, es einschmelzen und sich den Materialwert auszahlen lassen.